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Der ID CROZZ, wokl eines der schönsten Fahrzeuge die VW in den letzten Jahrzehnten gezeichnet hat.              ( Bild © VW )



Top-Versionen der Elektroautos von Volkswagen mit höherer Leistung und Allradantrieb erhalten eine neue Bezeichnung - GTX. Sie werden ab 2021 auf den Markt kommen. Die Elektrifizierung der Modellpalette bei Volkswagen geht mit großen Schritten voran, nicht nur in Sachen Technologie und Modellvielfalt machen die Wolfsburger mächtig Druck. Auch bei den Bezeichnungen gibt es Neues zu berichten. Laut Autocar hat sich Volkswagen das Buchstabentrio GTX schützen lassen, das auf den Topversionen der Elektroflitzer stehen wird. Volkswagen selbst hat sich dazu nicht geäußert, doch höchstwahrscheinlich wird Anfang 2021 die serienreife Version des I.D. Crozz (oben) Concept, der zum ersten Mal im Frühjahr 2017 in Shanghai zu sehen war,als ID5 GTX auf den Markt kommen.
So wird nach der braven Version des elektrischen Tiguan auch das wunderschöne Coupe´den Weg zu den Händlern finden.

Wir kennen GTI und GTD bereits aus den stärkeren Versionen der Marke mit Benzin- und Dieselmotoren und GTE aus den Ladehybriden von Volkswagen. Die Chrysler Group hat zuvor die Bezeichnung GTX für Leistungsfahrzeuge verwendet, jedoch nicht für Elektroautos. Das Volkswagen R-Emblem wird auch für schnellere Elektroautos erhältlich sein. Dieses wurde vor Kurzem neu gestaltet.
 ( Bild © VW ) 
Seit 4. November rollt die Serienversion von VWs neuem Elektroauto ID.3 vom Band. Der Kompaktwagen basiert als erste Baureihe auf der von Grund für Batterie-Fahrzeuge ausgelegten MEB-Plattform. Neben alltagstauglicher Reichweite, schnellen Ladezeiten und viel Platz im Innenraum verspricht VW, dass der ID.3 als erster Pkw des Herstellers CO2-neutral vom Band läuft. Die Wolfsburger erklären nun ausführlich, wie dies erreicht wird.


Volkswagen hat sich auf das Pariser Klimaabkommen verpflichtet und bilanzielle CO2-Neutralität bis 2050 angekündigt. Bei der Senkung der CO2-Emissionen setzen die Marken des Konzerns auf die Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotten. Um CO-Neutralität zu erreichen, verfolge das Unternehmen drei Prinzipien: CO2 wirksam und nachhaltig reduzieren, die Energieversorgung auf erneuerbare Energien umstellen, nicht vermeidbare Emissionen kompensieren.
Im Fokus der Nachhaltigkeits-Betrachtung von Pkw steht die CO-Neutralität über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs, die sogenannte Ökobilanz, Umweltbilanz oder auch Produktlebenszyklus-Analyse – auf Englisch „Life Cycle Assessment“ (LCA). LCA gliedert die Produktion und das Leben eines Autos in vier Abschnitte: die Lieferkette, die Produktion, die Nutzungsphase und das Recycling am Ende des Fahrzeuglebens:

Volkswagen hat sich auf das Pariser Klimaabkommen verpflichtet und bilanzielle CO2-Neutralität bis 2050 angekündigt. Bei der Senkung der CO2-Emissionen setzen die Marken des Konzerns auf die Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotten. Um CO-Neutralität zu erreichen, verfolge das Unternehmen drei Prinzipien: CO2 wirksam und nachhaltig reduzieren, die Energieversorgung auf erneuerbare Energien umstellen, nicht vermeidbare Emissionen kompensieren.
Im Fokus der Nachhaltigkeits-Betrachtung von Pkw steht die CO-Neutralität über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs, die sogenannte Ökobilanz, Umweltbilanz oder auch Produktlebenszyklus-Analyse – auf Englisch „Life Cycle Assessment“ (LCA). LCA gliedert die Produktion und das Leben eines Autos in vier Abschnitte: die Lieferkette, die Produktion, die Nutzungsphase und das Recycling am Ende des Fahrzeuglebens:

 ( Bild © VW ) 

Die folgende Grafik von VW zeigt die durch die LCA sichtbar werdenden „Hot Spots“ in der Herstellung des ID.3. Es handelt sich dabei um die Bereiche und Fertigungsschritte, bei denen viel CO2 entsteht:
 ( Bild © VW ) 
Beim ID.3 verursacht die Herstellung des Batteriesystems über 40 Prozent der CO2-Emissionen. Die Batterie wird von VW nicht selbst produziert, bei dieser Komponente steht deshalb die Lieferkette im Fokus: die vorgelagerte Produktion von Material und Bauteilen bis hin zum Abbau der dafür benötigten Rohstoffe.
 ( Bild © VW ) 
Die Lieferkette spielt bei der Elektromobilität eine wesentliche Rolle, weil die Produktion leistungsstarker Batterien viel Energie erfordert. Bei der Herstellung eines Elektroautos entsteht daher deutlich mehr CO2 als bei einem Fahrzeug mit klassischem Benzin- oder Dieselmotor – im Schnitt das 1,5-fache. „E-Autos haben also gegenüber konventionellen Antrieben vom Start weg einen Nachteil in der CO2-Bilanz“, so VW. „Konsequenter Klimaschutz muss deshalb früh ansetzen.“ Bei der Herstellung der Batterie bedeute dies vor allem, konsequent Grünstrom einzusetzen, um die Umweltbelastung zu senken.
Die Batteriezellen im Kern des Batteriesystems für den ID.3 liefert das koreanische Unternehmen LG Chem, das die Zellen in Europa herstellt und dafür in eine Fertigungsstätte in Polen investierte. Volkswagen erklärt, mit LG Chem vereinbart zu haben, dass für die Fertigung der Batteriezellen ausschließlich zertifizierter Grünstrom bezogen wird. So sänken die CO2-Emissionen aus diesem Bereich fast auf null.
( Bild © VW )
Weitere Schwerpunkte für CO2-Reduzierungen in der Lieferkette betreffen die Stahlproduktion und die Herstellung der E-Motoren. Beim Stahl sind VW zufolge durch komplexe Prozesse in einigen Jahren Einsparungen bis zu 70 Prozent möglich. Beim E-Motor verwende man für das Gehäuse aufbereitetes Aluminium. Das Einsparpotenzial dieser und anderer Maßnahmen liege bei 50 Prozent.
CO2 entsteht auch in der Komponentenfertigung, im Karosseriebau, der Lackiererei und der Montage. Der ID.3 wird im sächsischen VW-Werk Zwickau gebaut, das zu einem Teil durch die Volkswagen Kraftwerk GmbH mit Strom aus Wasserkraftwerken, Wind- und Solarparks beliefert wird. Weitere Energie produziert Zwickau in einem eigenen, mit Erdgas betrieben Blockheizkraftwerk. Als weiteres Beispiel für CO2-Einsparungen in Zwickau nennt VW nach der neuesten Energieeinsparverordnung erweiterte oder neu gebaute Hallen, die den Strom-, Wasser- und Wärmeverbrauch minimieren.
Was in Zwickau in der Fertigung nicht vermieden werden kann, wird über Klimaschutzprojekte kompensiert. VW konzentriert sich dabei zunächst auf aktiven Waldschutz und Wiederaufforstung in den Tropen. Mit einem ersten Projekt auf der indonesischen Insel Borneo kompensiert der Autobauer die derzeit noch unvermeidbaren CO2-Emissionen, die beim ID.3 entstehen, bevor dieser an Kunden ausgeliefert wird.
VW betont, dass Elektroautos für eine bestmögliche Umweltbilanz nach der Herstellung konsequent mit Ökostrom geladen werden sollten, nur so sei mit dem ID.3 CO2-neutrale Mobilität möglich. Das Unternehmen hat dazu die auf Ökostrom- und Ladelösungen spezialisierte Tochter Elli gegründet. Unterwegs können Fahrer auf die Ladeinfrastruktur des Gemeinschaftsunternehmen Ionity zurückgreifen, an dem Volkswagen beteiligt ist. Ionity will bis 2020 entlang der europäischen Hauptverkehrsadern 400 Schnellladestationen errichten, die – wo möglich – zu 100 Prozent regenerativen Strom bieten.
( Bild © VW ) 
Am Ende des Fahrzeuglebens steht das Recycling. Für den ID.3 wird dazu aktuell am Volkswagen-Standort Salzgitter eine Recycling-Pilotanlage für Lithium-Ionen-Batterien errichtet. Dort soll der Recycling-Prozess optimiert und der CO2-Fußabdruck der Batterieherstellung durch den Einsatz von wiedergewonnen Rohstoffen reduziert werden. Das Recycling soll einen geschlossenen Kreislauf ergeben. Volkswagen arbeitet zudem an Konzepten zur Zweitnutzung für die Hochvoltbatterien im stationären Bereich, um die CO2-Bilanz seiner Elektroautos weiter zu verbessern.
Zum Mauerfall: Volkswagen ließ einen Werbespot mit Jögi Löw und dem vollelektrischen ID.3 drehen. Quelle: Volkswagen AG

Neuer Werbespott von Volkswagen: Anlässlich zum 30. Jahrestag des Mauerfalls dreht der Wolfsburger Konzern einen Werbespot mit Fußball-Bundestrainer Jogi Löw: Er überquert in dem Film im neuen vollelektrischen ID.3 die ehemalige innerdeutsche Grenze in Berlin.


Am Samstag, 9. November, jährte sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Volkswagen hat anlässlich des Jahrestages einen Werbespot mit Joachim Löw produziert. In dem Film überquert der Fußball-Bundestrainer im neuen vollelektrischen ID.3 die ehemalige innerdeutsche Grenze in Berlin. Mit dem Spot drücke VW zugleich seine Vorfreude auf die Fußball-Europameisterschaft 2020 aus. Europas größter Autobauer ist offizieller Mobilitätsdienstleister des Turniers, das im kommenden Jahr erstmalig in zwölf Ländern ausgetragen wird.
„Diese Europameisterschaft ist für uns von großer Symbolkraft: Drei Viertel unserer Mitarbeiter sind in Europa zu Hause. Deshalb ist ein einiges, zukunftsfähiges Europa mit einem Grenzen überschreitenden Handel für uns von überragender Bedeutung“, sagt Jürgen Stackmann, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Marke Volkswagen.


Um das Thema „Grenzen überwinden“ geht es auch in dem 60-Sekunden-Werbespot, der Donnerstagabend in der ARD kurz vor der Tagesschau erstmalig im TV zu sehen ist. In dem Film wird Bundestrainer Joachim Löw während einer Fahrt im ID.3 durch Berlin begleitet. Immer wieder zeigt die Kamera Symbole der Teilung und der Wiedervereinigung: historische Gebäude, spezielle Orte, ikonische Architektur des Westens als auch des Ostblocks – sowie Szenen der geteilten und dann wiedervereinten Nationalmannschaften der DDR und BRD.

Die Botschaft des Films ist: Autos können Mauern erkennen

Im Höhepunkt des Films fährt der ID.3 mit Löw am Steuer auf die (ehemalige) Mauer zu – die City-Notbremsfunktion des Autos bringt das Fahrzeug gerade noch rechtzeitig zum Stehen. Kurz darauf sieht man, wie Löw an anderer Stelle die damalige deutsch-deutsche Grenze im ID.3 überquert. Die Botschaft des Films: Autos können Mauern erkennen. Menschen können sie überwinden.
„Auch für Volkswagen war der Mauerfall ein Glücksfall, was nicht zuletzt unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ZwickauChemnitz und Dresden Tag für Tag beweisen“, sagt Jürgen Stackmann. „Und jetzt, pünktlich zum Jubiläum des Mauerfalls, starten wir die Serienproduktion unseres ersten vollelektrischen Modells ID.3 in Zwickau. Mit diesem Produkt überwinden wir ebenfalls Grenzen und starten in eine ganz neue, rein elektrische Zukunft.“

Regie führten Leonel Dietsche und Ruben Meier


Entwickelt hat Volkswagen den Werbespot in Zusammenarbeit mit der Hamburger Agenturgruppe thijnk. Umgesetzt wurde der Film, der in gekürzter Fassung auch online ausgespielt wird, von der Berliner Produktionsfirma doity. Regie führten Leonel Dietsche und Ruben Meier, in der Branche bekannt unter dem Namen LEONELRUBEN.




Der ID. SPACE VIZZION ist optisch eine Mischung aus Shooting Brake und SUV.  ( Bild © VW )
VW gibt auf der Los Angeles Auto Show in knapp zwei Wochen einen Ausblick auf ein weiteres Elektroauto in seinem Portfolio. Der ID. SPACE VIZZION soll ein „völlig neues, rein elektrisches Fahrzeugsegment“ mit maximaler Variabilität begründen.
Der ID. SPACE VIZZION unterscheidet sich optisch deutlich von der Anfang 2018 vorgestellten Limousine ID. VIZZION, allem voran durch die Shooting-Brake-Form und einen noch größeren Fokus auf aerodynamisches Exterieur-Design. Die luftdurchströmte Front- und Dachpartie reduzieren den cw-Wert und sorgen so laut VW für eine erhöhte Reichweite.
VW bezeichnet den ID. SPACE VIZZION als Variant von morgen, der die aerodynamischen Eigenschaften eines Gran Turismo mit den großzügigen Raumverhältnissen eines SUV verbindet. Stilistisch folgt der ID. SPACE VIZZION der Designsprache der vor ihm vorgestellten Mitglieder der neuen ID.-Familie, setzt aber erkennbar eigene Akzente.
„Bisher haben wir mit unserer ID. Familie gezeigt, was in jeder der bekannten Fahrzeugkategorien elektrisch möglich ist. Mit dem ID. SPACE VIZZION schaffen wir ein neues, rein elektrisches Segment“, so Klaus Bischoff, Leiter Volkswagen Design. Auch das neueste ID.-Modell basiert auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) des Konzerns, der für alltagstaugliche Reichweiten, viel Platz im Inneren und digitale Vernetzung ausgelegt ist.
„Besonders prägnant sind die vom Fahrtwind durchströmte und dadurch aerodynamisch optimal gestaltete Front- und Dachpartie des ID. SPACE VIZZION“, heißt es von VW. Durch die Effizienz des Antriebssystems und der guten aerodynamischen Eigenschaften soll der ID. SPACE VIZZION Reichweiten von bis zu 590 Kilometern gemäß WLTP ermöglichen.
Im Innenraum definiere die Studie für die 2019er Los Angeles Auto Show mit ihrem komplett digitalisierten Cockpit „einen neuen Status quo der intuitiven Bedienbarkeit“. Die Materialien seien konsequent aus nachhaltigen Rohstoffen, etwa dem neuen Kunstleder „AppleSkin“ mit einem Anteil von Reststoffen aus der Apfelsaftproduktion.
Die Serienversion des ID. SPACE VIZZION soll Ende 2021 vorgestellt und in verschiedenen Versionen in Nordamerika, Europa und China auf den Markt kommen. Weitere Details wird VW zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

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VW hat im November die Produktion des Kompaktwagens ID.3 gestartet, das erste Modell der neuen Elektroauto-Reihe ID. Die Produktfamilie baut auf dem modularen E-Antriebs-Baukasten MEB auf. Mit der neuen Technik holt VW laut Autoprofessor Ferdinand Dudenhöffer bei der E-Mobilität stark auf.
„Mit der MEB-Plattform und dem ersten Auto auf dieser Plattform, dem ID.3, macht VW in der Elektromobilität einen sehr großen Sprung nach vorn und steht auf Tesla-Niveau“, sagte Dudenhöffer, Automobilexperte der Universität Duisburg-Essen, im Gespräch mit dem Börsenportal wallstreet:online.
Mit dem MEB sei VW anderen klassischen Autoherstellern voraus: Die Architektur erlaube Elektroautos, die ohne Kompromisse für zusätzliche Varianten mit Diesel- oder Benzinmotor realisiert werden können. Das VW-Konzept sei damit mit dem von Tesla vergleichbar, das auf von Grund auf als Elektroauto konzipierte Wagen setzt.

Die MEB-Plattform am Beispiel ID.3 (Zum Vergrößern anklicken)
Der VW ID.3 sei so etwas wie der Tesla im Kompaktklasse-Segment, meinte Dudenhöffer. Neue Elektroautos wie beispielsweise der Opel Corsa-e, bei dem der Verbrennungsmotor durch eine E-Maschine ersetzt und die Batterien in einer Verbrenner-Plattform untergebracht werden, seien immer die zweitbeste Lösung. „VW hat mit dem ID.3 und der MEB Plattform die ‚first best'“, so Dudenhöffer.
Der MEB steht im Zentrum der von Volkswagen-Vorstandschef Herbert Diess ausgerufenen Elektroauto-Offensive des Konzerns. Er hat verkündet, der alternativen Antriebsart zum Durchbruch zu verhelfen und die Wolfsburger zum führenden Anbieter der Branche zu machen. Wie bisher bei Verbrennern vertraut er dabei auf konzernweit einsetzbare modulare Technik.
Mit dem MEB will Diess die hohen Kosten und technischen Nachteile nachträglich auf Batterie-Antrieb umgerüsteter Fahrzeuge aus der Welt schaffen. Die Marken des Volkswagen-Konzerns, neben VW etwa Audi, Seat und Škoda, arbeiten an diversen auf dem MEB basierenden Modellen. Um die Preise durch hohe Stückzahlen zu senken, wird die Architektur auch Wettbewerbern außerhalb des Konzerns zur Verfügung gestellt. Als erstes dürfen zusätzlich Ford und das Aachener E-Auto-Startup e.GO Mobile den MEB nutzen.
Der Prototyp der hier abgelichtet wurde scheint die konventionelle SUV Variante des ID Crozz  Show Car zu ein. Also Nutzwert eines Tiguan rein elektrisch. Die Coupe´Variante folgt später.  ( Bild © motor1.com)
Schon 2017 hat VW den ID Crozz erstmals vorgestellt. Im vergangenen Jahr wurde eine Variante vorgestellt, die näher am Serienmodell sein soll.
Im vergangenen Sommer tauchte plötzlich ein etwas anderer Prototyp des neuen Modells auf.

Doch viele wunderten sich. Hat doch der abgelichtete Prototyp eine viel konventionellere
Karosserie als das traumhaft schöne Show Car.
Nun nach Informationen der Auto Motor Sport könnte genau dieses Modell schon im November in Kalifornien öffentlich gezeigt werden.
Ob dies der Wahrheit entspricht können wir aus jetziger Sicht nicht bestätigen. Mit Sicherheit wird der klassische 5-Sitzer mit dem praktischen Heck bei vielen Kunden sehr gut ankommen.
Der Wolfsburger Konzern rechnet damit, dass der ID4 X wohl das meistverkaufte Elektro-Modell im Konzern werden wird.

Das Coupe´soll 2021 in Serie gehen

Wie auch bei dem ID3 wird der MEB die Grundlage für das neue Modell sein. Wahrscheinlich wird nur das Basismodell mit Heckantrieb und etwas mehr als 200 PS Leistung an den Start gehen.
Alle anderen Ausführungen werden mit Allradantrieb zu den Kunden Kommen.
Deren Leistung wird wohl wie bei dem Concept Car ID Crozz bei etwas mehr als 300 PS liegen.
Je nach Akku werden bis 550 km Reichweite nach WLPT möglich sein und das Fahrzeug mehr als nur alltagstauglich machen.
Auch eine Anhängerkupplung wird für den ID4 X verfügbar sein und die Praktikabilität noch weiter erhöhen.
Laut AMS wird die Coupevariante 2021 nachgereicht und wohl seinen seinen festen Platz im Herzen der Käuferschaft finden.

 ( Bild © VW)
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Weitere Schritte in Richtung Elektromobilität.  ( Bild © VW ) 


Eine Ausweitung der Kaufprämien für E-Autos, zusätzliche Ladesäulen - die Autoindustrie und Politik haben sich beim Autogipfel auf verschiedene Maßnahmen verständigt.
Von Arne Meyer-Fünffinger, ARD-Hauptstadtstudio
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, der Chef des Automobil-Branchenverbandes VDA, Bernhard Mattes, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer - sie hatten nach dem gut vierstündigen Spitzengespräch zur Zukunft der E-Mobilität im Bundeskanzleramt auf Einladung von Angela Merkel eines gemeinsam: Gute Laune.
"Das war ganz sicherlich eine wichtige Diskussion, in der auch die wichtigen Themen angesprochen worden sind", sagte SPD-Mann Weil. Die deutsche Automobilindustrie stehe jetzt vor ganz entscheidenden Jahren, wo es gelingen muss, einen Technologiewechsel hinzubekommen, den auch die Kunden mitmachen.

Scheuer: "Der Knopf ist aufgesprungen"

Von einer "sehr guten und fruchtbaren Diskussion" sprach VDA-Präsident Mattes. "Das war ein guter Abend", betonte Andreas Scheuer, und er habe den Eindruck, "der Knopf ist aufgesprungen". Das sagte Scheuer unter anderem vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung ein früher bei diesem Thema formuliertes Ziel kürzliche aufgeben musste - bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen. Diese Zahl strebt die Große Koalition Stand jetzt bis 2022 an. Bis 2030 sollen es dann sogar sieben bis zehn Millionen E-Fahrzeuge sein.
Um das zu erreichen, haben beide Seiten im Rahmen des Autogipfels mehrere Maßnahmen verabredet: Bis 2022 werden bundesweit 50.000 neue Ladesäulen angestrebt. Einen Teil davon will die Autoindustrie nach den Worten von VDA-Chef Mattes in Eigenverantwortung errichten. "Das ist gut, ich persönlich finde aber, dass man die Ziele durchaus noch etwas höher hätte schrauben sollen", kritisierte Niedersachsens Ministerpräsident Weil. Der Bund wiederum will den Ausbau der Ladeinfrastruktur in den kommenden Jahren mit 3,5 Milliarden Euro fördern. Das sieht der "Masterplan Ladeinfrastruktur" vor, den die Bundesregierung gerade erstellt hat.

Staat und Konzerne zahlen höhere Kaufprämien

Politik und Konzerne wollen zudem gemeinsam die bestehende Kaufprämie für E-Autos erhöhen: Beide Seiten haben vereinbart, zum Beispiel den Verkauf von Fahrzeugen mit einem Netto-Listenpreis von 40.000 Euro künftig mit 6000 statt bisher 4000 Euro jeweils hälftig zu unterstützen. Kostet ein E-Auto allerdings mehr als 65.000 Euro, gibt es keinerlei Förderung mehr.
Aber kommt gerade das Engagement der Autohersteller nicht viel zu spät? Keineswegs, so VDA-Chef Bernhard Mattes: "Wir machen jetzt große Anstrengungen zum richtigen Zeitpunkt." Im Prinzip sieht das auch der Bundesverkehrsminister so, angesichts des schon einmal verfehlten Ziels von einer Million Elektroautos bis 2020 betonte Scheuer aber auch: "Wir müssen jetzt Tempo machen".

200 PS ist er stark, der E-Motor für die ID.3-Modelle aus Baunatal. Kürzlich wurde der bei einer Betriebsversammlung den Beschäftigten neben dem Concept Car ID-Crozz vorgestellt.                 
Als gestern Bundeskanzlerin Angela Merkel und VW-CEO Herbert Diess  den ersten VW ID.3 im Werk Zwickau entgegengenommen haben, war auch viel Know How aus dem VW - Werk Kassel dabei.
Denn nicht nur die bis zu über 200-PS-starken Elektromotoren für das erste reine E-Auto von Volkswagen, sondern auch tragende Bau- und Karosserieteile kommen aus dem Nordhessischen Baunatal.
Der ID.3, der auf der IAA in Frankfurt seine Weltpremiere feierte, wird in Zwickau zu einem fertigen Auto zusammengesetzt. Bis zu 500.000 Motoren und Karosserieteile sollen jedes Jahr aus dem Werk in Kassel nach Sachsen geliefert werden. „Alle Bauteile sind im Werkverbund der Volkswagen-Konzern-Komponente perfekt aufeinander abgestimmt“, erläutert Olaf Korzinovski, Leiter des VW-Werk Kassel in Baunatal auf Anfrage. 
„Ich bin stolz auf die engagierten Kolleginnen und Kollegen, die während des Wandels unseres Standortes hin zur Elektromobilität hart am Anlauf mitgearbeitet haben“, sagt er zum Umbau der Produktion in Kassel. So wurde beispielsweise in der Halle 1 ein Großteil der Fertigungslinie für das bewährte Handschaltgetriebe MQ 250 abgebaut und eine moderne E-Motoren-Fertigung für den ID.3 an gleicher Stelle installiert.

VW-Werk Kassel: Zahlreich Mitarbeiter aus dem bisherigen Getriebebau wurden umgeschult

„Wir in Kassel haben bei den E-Antrieben seit rund zehn Jahren den Fuß in der Tür und damit einen guten Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb“, betont Korzinovski. Bis zu 1000 Mitarbeiter sind laut VW-Sprecher Alexander Gautsche bei voller Auslastung an der Teile-Produktion für den ID.3 beteiligt. Die automatisierte Fertigung laufe bereits auf Hochtouren, sagt er.

Arbeiten in Baunatal am E-Antrieb für den ID.3: Niklas Kühne (links) und Michael Frey. Bei voller Auslastung sind 1000 Frauen und Männer in der Fertigung vorgesehen.
Gebaut werden Teile des Rahmens für den Batteriekasten, Dämpferaufnahmen, Querträger und der Tunnel. Im Bereich der Warmumformung seien eigens für die neue Plattform, den sogenannten Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) Pressen modernisiert worden, betont der Sprecher. „Jedes Werkzeug presst zeitgleich zwei identische Teile.“

Auch Europas größte Aluminiumgießerei im VW-Werk Kassel ist beteiligt

Dort werde das Zwischengehäuse für den Antrieb gegossen. Das Verfahren spiele eine entscheidende Rolle für den Leichtbau des Motors. „Das antriebstechnische Kraftpaket wiege nur 90 Kilogramm, leiste aber 150 Kilowatt (knapp über 200 PS).“
Positiv bewertet auch der Betriebsrat in Baunatal den Fertigungsbeginn. „Unsere Kolleginnen und Kollegen am Standort treiben die E-Mobilitäts-Innovationen stetig voran“, sagt Vorsitzender Carsten Bätzold auf Anfrage. Mit dem Start der Produktion in Zwickau werde nun sichtbar, „was wir hier in Kassel in der vergangenen Zeit in Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat, Management und Mitarbeitern erfolgreich ins Laufen gebracht haben.“
Bätzold sieht durch die Beteiligung an der ID3.-Produktion einen Schub für den Erhalt von Arbeitsplätzen am Standort: „Damit sichern wir mit Zukunftsthemen Beschäftigung für Volkswagen Kassel.“ 

Im VW-Werk Kassel werden die Teile für den ID.3 für den gesamten europäischen und nordamerikanischen Markt gefertigt

Die Motoren für China sollen vom chinesischen Standort Tianjin kommen. Beide Werke zusammen sollen ab dem Jahr 2023 eine Kapazität von bis zu 1,4 Millionen E-Antrieben jährlich haben. Die Volkswagen-Konzern-Komponente sei damit weltweit einer der größten Hersteller von E-Antrieben für Fahrzeuge, heißt es aus dem Baunataler Werk.

Laut einem neuen Bericht ist ein extrem schnelles Aufladen aufgrund einer erhöhten Temperatur während des Aufladens möglich. Foto: Chao-Yang Wang Group, Penn State Uni.
Erwärmen Sie die Batterie des Elektroautos - und verkürzen Sie die Ladezeit auf zehn Minuten. Forscher der Penn State University präsentieren jetzt eine Methode für extrem schnelles Laden - ohne den Akku zu beschädigen.

Schnelles Laden ist zu einem wichtigen Faktor geworden, um den Durchbruch des Elektroautos zu ermöglichen. Fahrstrecken, die die Reichweite des Fahrzeugs überschreiten, können mit einem Ladestopp von typischerweise etwa einer halben Stunde durchgeführt werden. Die meisten Schnellladegeräte leisten heute rund 150 Kilowatt.

Die Zeit ist immer noch erheblich länger als die fünf Minuten, die zum Auftanken eines benzin- oder dieselbetriebenen Autos benötigt werden. Die US-Energieagentur hat sich daher zum Ziel gesetzt, ein schnelles Aufladen zu entwickeln, das eine Aufladung von rund 320 Kilometern Fahrzeit in 10 Minuten ermöglicht. Dies setzt Leistungen von bis zu 400 Kilowatt voraus, die die Batterie stark beschädigen können.

Dieses Problem kann jedoch gelöst werden, indem der Akku während des Ladevorgangs auf bis zu 60 Grad erwärmt wird, so die Wissenschaftler der Pennsylvania State University in einem Bericht, der in der Fachzeitschrift Joule veröffentlicht wurde.

Lithiumbeschichtung Alterungsursache

Entgegen der landläufigen Meinung, wo Lithium-Ionen-Akkus im Allgemeinen bei oder knapp über Raumtemperatur aufbewahrt werden sollten - sowohl beim Laden als auch beim entladen. Erhöhte Temperaturen lassen den Akku schneller altern. Das Altern hat mehrere Ursachen, eine davon ist die Lithiumplattierung und die andere sogenannte Festelektrolyt-Interphase (siehe Infokasten).

Der Vorteil des Leitens der Ladung bei einer höheren Temperatur besteht darin, dass eine Reihe von Eigenschaften der Batterie, wie beispielsweise die Leitfähigkeit des Elektrolyten, stark verbessert werden. Dies verringert das Risiko einer Lithiumplattierung. Der Nachteil ist, dass die hohe Temperatur stattdessen ein übermäßiges  Festelektrolyt-Interphase fördert.

Da die extrem schnelle Aufladung jedoch in so kurzer Zeit erfolgt, nur etwa 0,1 Prozent der Lebensdauer der Batterie, werden die Auswirkungen der erhöhten Wärme kein großes Problem sein, sagen die Forscher nach Tests an Batteriezellen für Hybridfahrzeuge.

Fertig mit 1.700 Ladezyklen bei 6 ° C
Die auf 60 Grad Celsius vorgewärmte Zelle durchlief 1.700 Ladezyklen, bevor die Kapazität auf 80 Prozent abfiel. Die bei 20 Grad gehaltene Kontrollzelle bewältigte nur 60 Zyklen. Die verwendete Laderate betrug 6 ° C, was bedeutet, dass es per Definition 10 Minuten dauert, um von 0 auf 100 Prozent zu gelangen. Die Zellen wurden auf 80 Prozent der Kapazität geladen, was der typische Wert für schnelles Laden ist. Das Laden der letzten 20 Prozent der Batterie dauert relativ lange, da der Innenwiderstand der Batterie zunimmt.

Es ist wichtig, dass die Batteriezelle nicht länger als unbedingt erforderlich warm gehalten wird. Deshalb haben die Forscher eine Nickelfolie in den Akku integriert, die ihn in nur 30 Sekunden auf 60 Grad vorheizt.

Interessanterweise verringerte sich der Kühlbedarf für die auf 60 Grad erhitzte Zelle. Nach dem Aufladen wurden nur 1,7 Wattstunden erzeugt, verglichen mit 3,05 Wh für eine vergleichbare Zelle.

Der Kühlbedarf nahm ebenfalls ab
"Der Schlüssel ist eine schnelle Erwärmung, da die Batterie sonst zu lange bei erhöhten Temperaturen verbleibt und eine ernsthafte Verschlechterung verursacht", sagte der leitende Forscher Chao-Yang Wang in seiner Erklärung.

Die Tests wurden nur an einzelnen Zellen durchgeführt, aber die Forscher glauben, dass die Technologie leicht skalierbar ist. Die Nickelfolie erhöht zwar die Kosten pro Zelle um 0,47 Prozent. Andererseits sinken die Gesamtkosten eines Batteriepacks, wenn der Bedarf an Wärmeschleifen verschwindet, heißt es.

Einwand gegen diese Methode

Daniel Brandell, Professor für Materialchemie und Forscher am Ångström Advanced Battery Center der Universität Uppsala, hat den Bericht zur Kenntnis genommen. Er ist der Meinung, dass der Versuch, verschiedene Betriebstemperaturbereiche für verschiedene Benutzerfehler in der Batterie anzupassen, ausgezeichnet ist.

"Ich bin skeptisch, dass die Alterungseffekte vernachlässigbar sind, da während des Schnellladens große Ströme durch die Zelle fließen und dann viele Nebenreaktionen auftreten", schreibt er in einer E-Mail an das Technikmagazin Ny Teknik.

Er weist auch darauf hin, dass die Methode auch die Energieeffizienz beeinflusst und das die Tests anscheinend nur in kleinem Maßstab durchgeführt werden: "Es ist schwierig zu sagen, ob dies für große Akkus funktionieren wird."
„Dies wurde in verschiedenen Kontexten diskutiert, in denen ich involviert war, aber ich weiß nicht, ob jemand etwas veröffentlicht hat. Die Idee ist überhaupt nicht neu “, schreibt er.



Fakten: Lithiumbeschichtung und Festelektrolyt-Interphase

Lithiumbeschichtung: Bei einem Defekt der Batterie können sich die Lithiumionen als Metall auf der Graphitanode ansammeln, was wiederum zu Kurzschlüssen und Bränden führen kann. Die Beschichtung kann auch bei hohen Ladeströmen oder niedrigen Temperaturen erfolgen.

 Festelektrolyt-Interphase: Bedeutet, dass sich auf den Elektroden verschiedene feste chemische Zusammensetzungen bilden, die unter anderem aus Lithiumverbindungen bestehen. In angemessenem Umfang ist das  Festelektrolyt-Interphase kein Problem. Es ermöglicht den Transport von Lithiumionen, blockiert jedoch Elektronen
Mit dem heutigen Tag werden in Zwickau Elektrofahrzeuge produziert. Der ID3 ist das 1. Modell von insgesamt 6 Modellen, die in Westsachsen produziert werden.  ( Bild © VW )
Heute ist in Zwickau der Startschuss für die Serienproduktion von Elektroautos gefallen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zu diesem Anlass in Zwickau eingefunden.


„Der ID.3 wird einen wichtigen Beitrag zum Durchbruch der E-Mobilität leisten. Er macht saubere, individuelle Mobilität für Millionen von Menschen erreichbar und ist ein Meilenstein für unser Unternehmen auf dem Weg, bis 2050 klima­neutral zu werden“, so der Vorstandsvorsitzende des Volkswagen-Konzerns Herbert Diess beim Festakt in Zwickau.


Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität der Marke Volkswagen, erklärte: „Der ID.3 ist ein High-Tech-Auto aus einer High-Tech-Fabrik. Mit rund 1700 Robotern, fahrerlosen Transportsystemen und voll-automatisierten Fertigungsprozessen zeigt Zwickau, wie eine zukunftsweisende Volumen-Produktion von Elektroautos heute aussehen muss:“

Der ID.3 ist das erste Modell der neuen ID.-Familie, die auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) von Volkswagen basiert. Die Basisversion des Kompaktwagens soll in Deutschland weniger als 30.000 Euro kosten. Die Markteinführung des ID.3 soll im Sommer 2020 europaweit nahezu gleichzeitig erfolgen. Laut Volkswagen haben sich mittlerweile über 35.000 Kunden gegen Anzahlung einen frühen ID.3 reserviert.
Volkswagen baut den ID.3 als erstes Modell bilanziell CO2-neutral ohne sogenannten „CO2-Rucksack“. Dazu erfolgt laut dem Hersteller beispielsweise die energieintensive Batterie-Zellfertigung komplett mit Ökostrom. Derzeit nicht vermeidbare Emissionen im Produktionsprozess des ID.3 werden unter anderem mit Hilfe von Klimaschutzprojekten.
Bis 2028 will Volkswagen konzernweit rund 22 Millionen Elektrofahrzeuge verkaufen. Zwickau wird dabei als erste große Autofabrik mit Investitionen von 1,2 Milliarden Euro komplett auf Elektromobilität umgerüstet. Im kommenden Jahr sollen rund 100.000 E-Modelle in Zwickau produziert werden, ab 2021 bis zu 330.000 E-Autos pro Jahr. „Der Standort wird damit zum größten und leistungsfähigsten E-Auto-Werk Europas und übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Transformation des weltweiten Produktionsnetzwerks von Volkswagen“, so das Unternehmen in einer Mitteilung.
Neben der Fertigung im Werk Zwickau sind auch die Komponentenwerke Braunschweig, Kassel, Salzgitter und Wolfsburg am ID.3 beteiligt. Sie produzieren zentrale Bauteile wie die E-Maschine oder das Batteriesystem. Die Fahrzeugwerke Emden und Hannover sollen ab 2022 ebenfalls mit der Herstellung von E-Autos beginnen. Zusammen mit dem schwedischen Startup Northvolt will der Volkswagen-Konzern zudem eine Gigafactory für Batteriezellen in Salzgitter aufbauen.