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| Das VW Werk in Zwickau. Hier sollen ab November 2019 E-Fahrzeuge vom Band rollen. (Bild:©VW) |
Der VW-Konzern wird den Bau seiner Elektroautos wahrscheinlich in Sachsen bündeln. Das hat Vorteile, ist aber auch ein Risiko.
Volkswagen wird die Produktion seiner
Elektroautos wohl in seinem Werk in Zwickau bündeln. Das berichtet die
Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider. Demzufolge soll
der Aufsichtsrat Freitag entsprechende Investitionen genehmigen. Ab 2019
sollen dort dann batteriebetriebene Elektroautos mehrerer Marken gebaut
werden. Schon vor Monaten hatte sich Betriebsratschef Bernd Osterloh
für die Bündelung der E-Auto-Produktion ausgesprochen.
Die
Fertigung von Golf und Passat, die momentan in Zwickau vom Band laufen,
könnte in die Werke Emden und Wolfsburg verlagert werden. Beide Werke
sind derzeit nicht ausgelastet, weil die Nachfrage nach den beiden
Modellen gesunken ist. Niedersachsen, das Stammland des Autobauers,
würde damit keinen Nachteil erleiden. Bei Problemen mit der Produktion
wären allerdings gleich alle E-Autos des Konzerns betroffen.
VW investiert mehr als 20 Milliarden Euro
Investitionen in die
Elektromobilität werden Reuters zufolge ein Schwerpunkt der diesjährigen
Planungsrunde des Aufsichtsrats sein. "Das werden jetzt die Grundsteine
gelegt. Wo startet man, wann und womit?", sagte ein Informant. VW will
bis 2030 mehr als 20 Milliarden Euro in die Elektromobilität investieren
und bis 2025 insgesamt 50 rein batteriebetriebene E-Autos verschiedener
Konzernmarken vorstellen. Über eine eigene Batteriezellenfertigung
entscheidet der Aufsichtsrat allerdings nicht.



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